Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

Barrierefreier Zugang in allen Ortenberger Bürgerhäuser unabdingbar

12. April 2016 - 15:22
Hessisches kommunales Investitionsprogramm kann Abhilfe schaffen

Kulturelles und gemeinschaftliches Leben wird in Ortenberg groß geschrieben und gepflegt. „Unsere Vereine und unsere Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich intensiv an der Pflege und Erhaltung öffentlicher Einrichtungen und Grünanlagen. Das Engagement für den Erhalt des Miteinanders in Ortenberg ist groß. Das ist toll “, erklärt Bürgermeisterin Pfeiffer-Pantring.

Durch die in den letzten Jahren durchgeführten Investitionsmaßnahmen hat die Stadt Ortenberg mit ihren zehn Ortsteilen einen großen Sprung nach vorne getan. Das hat sich Bettina Müller vor Ort angeschaut.

Aber nicht an allen Stellen konnten die Probleme gelöst werden. Die barrierefreien Zugänge zu und in den Bürgerhäusern sind marode oder fehlen ganz. Besonders schlimm ist die Situation in den Stadtteilen Gelnhaar und Eckartsborn. Gerade Ältere oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen werden so vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. „Unsere älteren Mitbürger haben Entscheidendes für das Wohl unserer Gemeinde geleistet“, so die Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring. „Sie sollen weiterhin aktiv am Gemeindeleben teilnehmen können. Für sie, aber auch für behinderte Mitbürger ist der barrierefreie Zugang zu allen öffentlichen Gebäuden unabdingbar. Aber auch für Vereine ist wegen Schließung einzelner Bürgerhäuser die Existenz gefährdet.“

Die Bürgerhäuser werden überwiegend durch die Ortenberger Vereine als Sport und Kulturstätten genutzt. Daneben spielen auch private Veranstaltungen wie Familienfeiern und öffentliche Veranstaltungen eine große Rolle in der Belegung der Bürgerhäuser.

Die Politikerinnen waren sich darin einig, dass hier dringend etwas passieren muss. „Das hessische kommunale Investitionsprogramm könnte hier Abhilfe schaffen“, sagt Bettina Müller. Das Programm von rund einer Milliarde Euro mit Geld des Bundes, des Landes und einem Eigenanteil der Kommunen ermöglicht beispielsweise Investitionen in bezahlbaren Wohnungsbau, in die Modernisierung von Krankenhäusern aber auch die Sanierung von Straßen- und Gehwege.

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