Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

Bettina Müller besucht Kriegsflüchtlinge in Gedern

14. Oktober 2014 - 0:00

Manches Flüchtlingsschicksal gibt Anlass zur Hoffnung. Davon konnte sich die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller (SPD) in Gedern überzeugen. Müller besuchte Kriegsflüchtlinge in ihrem neuen Zuhause in der Otto-Müller-Straße. Die Flüchtlingsfamilien fühlen sich dank der Offenheit in der Nachbarschaft und der Unterstützung durch die „Flüchtlingshilfe Gedern“ sehr gut aufgenommen. Bereits im Januar 2014 hat sich auf Initiative von Bürgermeister Klaus Bechthold die „Flüchtlingshilfe Gedern“ gegründet. Ihm gehören Vertreter der städtischen Gremien, der Kirchen, der Vereine und vieler Bürger an. Auf dem Termin wurde sie begleitet von Pfarrer a.D. Klaus Opper und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Oliver Hampel.

„Immer mehr Flüchtlinge suchen in unserem Land Zuflucht vor Krieg, Bürgerkrieg und Gewalt. Sie verdienen eine menschenwürdige Aufnahme und Behandlung. Es ist beeindruckend, wie die Verwaltung unbürokratisch mit der Flüchtlingshilfe zum Wohle der Kriegsflüchtlinge zusammenarbeitet“, so Bettina Müller. Durch das gemeinsame Engagement konnten Fahrdienste zu Behörden und Ärzte, Deutschkurse aber auch Dinge des täglichen Lebens wie Haushaltsgegenstände und Babybedarf organisiert werden. Koordiniert wird dies von Pfarrer Klaus Opper. Vor fast einem Jahr haben die ersten Kriegsflüchtlinge, die aus Eritrea, Somalia, Algerien und Syrien stammen, in Gedern ihr neues Zuhause gefunden. Insgesamt leben dort mittlerweile fast 50 Menschen die gut untergebracht sind und begleitet werden. Die Kinder gehen in Gedern zur Schule oder besuchen dort den Kindergarten.

Aber auch in den Kriegsgebieten müsse dringend Not gelindert werden. „Die Bundesregierung hat allein für den Irak humanitäre Soforthilfen von 50 Mio. € zur Verfügung gestellt. Hilfe benötigen aber auch die Nachbarstaaten, in die mittlerweile Millionen Menschen aus Syrien und dem Nordirak flüchten“, sagte Müller. Die Zahl der Flüchtlinge in Hessen werde weiter steigen. Doch die Kosten für ihre Unterbringung seien nicht gedeckt. „Die Landesregierung ist gefordert, den Kommunen muss geholfen werden. Ehrenamtliches Engagement, wie hier in Gedern, kann nicht alles abdecken“, so Bettina Müller bei ihrem Besuch.

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