Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

Bettina Müller (SPD) besucht Capio Mathilden Hospital

12. September 2017 - 13:31
Gesundheitliche Versorgung in vertrauter Umgebung auf hohem medizinischem Niveau

Das Krankenhaus in Büdingen nimmt eine strukturell wichtige Stellung für die nähere Region ein. Diese Bedeutung aufnehmend, besuchte die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller, die Mitglied im Gesundheitsausschuss ist, das Capio Mathilden Hospital. „Die Herausforderungen für den ländlichen Raum sind groß. Vieles zentralisiert sich ins Rhein-Main-Gebiet. Gerade deswegen ist es wichtig, dass es in Büdingen ein so breites und vielfältiges Angebot der Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung in Büdingen und der östlichen Wetterau gibt“, sagte Bettina Müller bei ihrer Begrüßung im Hospital. Mehr als18000  Menschen jährlich vertrauen ihre Gesundheit stationär oder ambulant den Ärzten, Krankenpflegern, Therapeuten und weiteren Mitarbeitern an. „Patienten brauchen neben einer hochwertigen medizinischen Versorgung auch Geborgenheit und freundliche Zuwendung während ihres Klinikaufenthaltes“, weiß der ärztliche Direktor Dr. Dieter Rummel und fasst damit die Klinik-Grundwerte zusammen, nämlich Qualität, Mitgefühl und Fürsorge. „Die Bevölkerung in der Region findet   Am Schlag in Büdingen eine umfassende gesundheitliche Versorgung auf hohem medizinischem Niveau in vertrauter Umgebung“, hebt Verwaltungsdirektor Michael Hedtrich hervor.
 
Liebevoll wird das Büdinger Krankenhaus "Mathildchen" genannt. Im Gespräch,  an dem ebenfalls die Pflegedirektorin Frau Kirscht und Controller Herr Flynn teilnahmen, wurde auch über die Herausforderungen und Anforderungen an die Notfallversorgung und den  Mangel an Pflegekräften gesprochen. „Das ist für unser Krankenhaus eine Herausforderung. Dennoch ist die Pflegequalität sehr gut, immerhin bilden wir aus. Unsere Fachkräftequote liegt derzeit noch bei über 95%. Damit ist eine hervorragende Pflegequalität gesichert“, stellt die Pflegedienstdirektorin fest. Das bestätigt auch Dr. Rummel: „Die Herausforderungen in den nächsten Jahren werden groß sein. Mit der Neustrukturierung der Notfallaufnahme haben wir die stationäre und ambulante  Notfall-Versorgung für Patienten, sowie die Behandlung von Arbeitsunfällen weiter gesichert und ausgebaut.“
 
Der ärztliche Direktor ist davon überzeugt, dass Deutschland das beste Gesundheitssystem hat. „Unsere Gesellschaft muss auch Nichtversicherte, zum Beispiel Obdachlosen, eine Operation ermöglichen. Wenn das nicht der Fall ist, möchte ich kein Arzt mehr sein“, beschreibt Rummel seine ärztliche und damit soziale Verantwortung.
Dass die medizinische Qualität der Klinik ausgesprochen gut ist, zeigen die Auszeichnungen der Krankenkassen die für herausragende Ergebnisse in einzelnen Klinikleistungsbereichen vergeben werden. Aber auch die hervorragende Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten trage zu der hohen Qualität bei, begeistert sich Dr. Rummel im Gespräch. Immerhin sind die Stadt Büdingen und das „Mathildchen“ seit mehr als 150 Jahren stark miteinander verbunden aus Patientensicht aber auch als wichtiger Arbeitgeber von fast 300 Menschen vor Ort“ 
 
Die Zunahme von dementiellen Erkrankungen spiegelt sich auch im Mathilden Hospital wieder. Im Rahmen des Projekts Demenzsensibles Krankenhaus versucht die Klinik alles um eine adäquate, an die besonderen Bedürfnisse von Patienten mit der Begleitdiagnose Demenz orientierte, stationäre Behandlung anzubieten. Damit beteiligt sich das Krankenhaus an der Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Gemeinsam für Menschen mit Demenz". Mit speziellen Patientenzimmern und einer Patientenbetreuung durch Alltagsbegleiter wird den Patienten Wohlbefinden und Sicherheit gegeben und ihre Genesung optimal gefördert. „Krankenhäuser wie das „Mathildchen“ sind unverzichtbar für die medizinische Versorgung auf dem Land“, fasst Bettina Müller ihre Eindrücke zusammen. Hier werden die Aufgaben der stationären Grundversorgung kombiniert. Mit ambitionierten Projekten wie beim Thema Demenz und auch die Verzahnung mit der ambulanten Versorgung geht es  gut voran. Damit nimmt das Haus vorbildlich künftige Trends vorweg“, so die Gesundheitspolitikerin.

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
Image CAPTCHA