Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

Energiegenossenschaft zeigt Vorteile Erneuerbarer Energien auf

1. September 2014 - 0:00

Wie steigert man die Akzeptanz für Erneuerbare Energien? Diese Frage besprach die SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Müller mit Albrecht und Jürgen Staab von der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal. „Bei der ganzen Diskussion um Erneuerbare Energien wird oftmals vergessen, welche immensen Vorteile uns diese Technologien bieten. Es geht hier um nicht mehr und nicht weniger, als unseren Lebensstandard zu erhalten und gleichzeitig nachfolgenden Generationen eine möglichst intakte Natur zu hinterlassen“, sagte Bettina Müller. Ganz abgesehen von den Schäden, die von Atom- und Kohlestrom ausgehen, gehen der Vorrat an fossiler Energien schlichtweg zuneige. „Die Nachteile fossiler Energien sind offensichtlich und wir müssen Erneuerbare Energien aus Wind, Sonne und Wasser ausbauen und weiterentwickeln. Wenn wir schlau handeln, dann profitieren davon nicht nur die großen Energiekonzerne, sondern die Menschen vor Ort“, so Müller.

Die Energiegenossenschaft beteiligt sich aktiv an der Energiewende seit dem Jahr 2010. In der Startphase entstanden auf angemieteten Dächern Photovoltaikanlagen. Im Dezember 2013 ging das erste genossenschaftliche Bürgerwindrad im Main-Kinzig-Kreis in Hessens größten Windpark „Vier Fichten“ in Betrieb. Getauft wurde das Bürgerwindrad „Die schöne Gela“ und mehr als 130 Bürger aus den umliegenden Kommunen haben sich daran finanziell beteiligt. Es wird damit gerechnet, dass dieses Windrad jährlich knapp 3.900 Tonnen CO2-Emmissionen verhindern kann. „Wir wollten nicht länger fragen, was andere tun, sondern wir wollen von unten aus Bürgerhand unseren Teil zur Energiewende beitragen. Wir sind der lebendige Beweis dafür, dass Klimaschutz, eine umweltfreundliche Energiewirtschaft und Wertschöpfung vor Ort kein Widerspruch sind“, erklärt Jürgen Staab vom Vorstand der Genossenschaft.

Die Bundestagsabgeordnete Müller zeigte sich beeindruckt von den Arbeitsplätzen, die durch die Aktivitäten der Genossenschaft geschaffen und erhalten werden. „Die Genossenschaft hat ein wichtiges Motto ausgerufen. Global denken - regional handeln. Da ist es natürlich schön, dass sich das auch in der Auftragsvergabe wiederspiegelt. Wenn wir unseren ländlichen Raum voran bringen wollen, dürfen wir nicht die Augen davor verschließen, was um uns herum passiert“, erklärt Bettina Müller und sichert der Energiegenossenschaft ihre Unterstützung zu.

Weitere Informationen zu der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG findet man hier:www.energiegenossenschaft-mainkinzigtal.de

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