Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

Förderung durch den Bund: Bürgermeister Erich Spamer bedankt sich für wiederholten Einsatz

19. Dezember 2016 - 14:16

Büdingen darf sich über ein vorweihnachtliches Geschenk freuen: Die historische Stadtmauer wird mit 150.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm IV des Bundes gefördert. Bürgermeister Erich Spamer und die erste Stadträtin Henrike Strauch luden jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller ins Rathaus nach Büdingen ein, um sich für den wiederholten Einsatz der Politikerin zu bedanken.

Im Frühjahr hatte sich der Bürgermeister an beide Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis gewandt und um Unterstützung des Förderantrags zur Sanierung der historischen Stadtmauer um die denkmalgeschützte Büdinger Altstadt beantragt. Die Mauer ist altersbedingt dringend sanierungsbedürftig und weist erhebliche statische Probleme auf, die es gilt, zeitnah zu beheben. „Es ist doch wohl selbstverständlich, dass ich mich für die Belange der Kommunen in meinem Wahlkreis einsetze“, erklärte Bettina Müller, die sich unter anderem direkt an die für das Förderprogramm zuständige Kulturstaatsministerin Monika Grütters gewandt hatte. Nachdem der erste Bescheid im Sommer 2016 zunächst negativ beschieden wurde, konnte im November dann doch ein positiver Bescheid erreicht werden.

Beim Amtsantritt des Bürgermeisters im Jahr 2003 waren fast alle historischen Türme innerhalb der Stadtmauer saniert. Nun liege die Priorität bei der Sanierung der Stadtmauer, erläuterte Erich Spamer der Abgeordneten die aktuelle Situation. So wurden bisher die „Oberhof Mauer“, die „Seemenbach Mauer“ und die Mauer im „Garten Kölsch“ saniert – insgesamt eine Mauerlänge von ca. 500 Meter.

Jetzt stehe die Sanierung der Stadtmauer in der Obergasse/Hirschgraben an, die einsturzgefährdet ist. Daher wolle die Stadt die Sanierung zügig angehen, so Spamer weiter. Für diesen Abschnitt seien insgesamt 450.000 € geplant, inklusive der 150.000 € durch den Bund. Die Arbeiten an diesem Mauerabschnitts würden allerdings kompliziert. Viele Schuppen von Grundstückseigentümer stünden direkt an der Stadtmauer und würden die Arbeit erschweren. Teilweise sei die Stadt auch nicht Alleineigentümer der Mauer. Daher sei eine Abstimmung mit der Denkmalbehörde erforderlich.

Trotz aller Schwierigkeiten wollen Bürgermeister Spamer und erste Stadträtin Henrike Strauch die Sache nun zügig angehen. Auch die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller freut sich schon jetzt über den Beginn der Sanierungsarbeiten: „Die Büdinger Altstadt stellt mit ihrer weitgehend erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer schließlich herausragenden kulturhistorischen Wert dar.“

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