Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

Jobcenter erhalten mehr Geld

14. Dezember 2015 - 14:00

Um Flüchtlinge in Arbeit zu bringen bekommt das Jobcenter im Main-Kinzig-Kreis zusätzlich gut 2,2 Millionen, das Jobcenter im Wetterau-Kreis gut 1,5 Millionen und das Jobcenter im Vogelberg-Kreis gut 330.000 Euro. Dies teilt die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller mit. „Damit wird sichergestellt, dass trotz der gestiegenen Flüchtlingszahlen die schon hier lebenden Menschen die Unterstützung bekommen, die sie bei der Jobsuche brauchen“, kommentiert die SPD-Politikerin den Bundestagsbeschluss.

„Die SPD-Bundestagsfraktion hat für den Haushalt 2016 durchgesetzt, dass die Leistungen zur Eingliederung in Arbeit um rund 250 Millionen erhöht werden, die Verwaltungsmittel in der Grundsicherung um 325 Millionen“, sagt Bettina Müller. Demnach stellt der Bund den deutschlandweit 400 Jobcentern wegen der Flüchtlingswelle insgesamt 575 Millionen Euro mehr zur Verfügung. Damit können bundesweit rund 3.800 Stellen in den Jobcentern geschaffen werden.

Von den zusätzlichen Geldern fließen konkret 2.230.080 Euro an das Jobcenter im Main-Kinzig-Kreis. Hiervon entfallen 1.260.480 Euro auf Personal, das bei der Jobsuche unterstützt. Die restlichen 969.600 Euro sind bestimmt für Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit, wie Weiterbildungskurse.

An das Jobcenter im Wetterau-Kreis gehen insgesamt 1.564.230 Euro, davon 84.130 für Personal, 680.100 Euro für Eingliederungs-Maßnahmen. Die Zahlen für den Vogelsberg-Kreis: 331.545 Euro, 187.395 für Personal, 144.150 Euro für Eingliederungsmaßnahmen.

„Integration gelingt am besten am Arbeitsplatz. Deshalb ist es wichtig, dass alle Arbeitssuchenden durch die Jobcenter ausreichend unterstütz werden“, kommentiert Bettina Müller die Aufstockung der Mittel. „Unsere Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles trägt damit den hohen Anforderungen Rechnung, mit denen die Jobcenter aufgrund der starken Zuwanderung konfrontiert sind.“ Flüchtlinge wollten arbeiten und auf eigenen Beinen stehen, sie hätten Talente und Kompetenzen. „Deswegen sei es wichtig, dass sie, wie andere Arbeitsuchende hier auch, durch die Jobcenter ausreichend Unterstützung erfahren.“

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