Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

Bettina Müller (SPD): Durchgängige Erdverkabelung ist möglich

1. Mai 2015 - 0:08

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller unterstützt die Forderung einer möglichst durchgängigen Erdverkabelung der SuedLink-Trasse. „Die ohnehin notwendige Neuplanung der Trassenführung durch den zurückgewiesenen Antrag von Tennet ist eine große Chance, die drohende Belastung der Anwohner zu minimieren. Durch eine Erdverkabelung wird auch ein anderer Korridor möglich sein, als er für eine Freileitung notwendig ist. Ob die Gemeinde Sinntal dann überhaupt noch betroffen wäre, bleibt abzuwarten“, erklärt Bettina Müller.

Im Bundestag konnte sich Müller davon überzeugen, dass aufgrund neuer Technologien die Erdverkabelung sogar eine bessere und kostengünstigere Lösung darstellt. Sowohl Erhitzung, als auch elektrische Felder seien bei modernen Erdkabeln nicht mehr relevant. „Der Atomausstieg und die damit einhergehende Energiewende ist dringend notwendig und dementsprechend auch der zügige Ausbau deutscher Stromtrassen. Der Einsatz von Erdkabeln sollte mindestens als gleichberechtigte Alternative zu Freileitungen festgeschrieben werden. Die dazu notwendigen Gesetzesänderungen werde ich unterstützen“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller.

So sieht es aus, das neue Erdkabel

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Kommentare

Gespeichert von Matthias Keißner am/um

Wir haben in Deutschland von Nord nach Süd und von Ost nach West durchgängig Autobahnen und Bundesstraßen sowie Bahnstrecken. Könnte man nicht entlang dieser Trassen den Netzausbau betreiben ? Dort würden Erdverkabelung und auch Freileitungen die Natur und Einwohner am wenigsten stören.

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