Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

Bettina Müller und Heinz Lotz: Aigner und Seehofer gehört Zuhause der Strom abgeschaltet

18. Mai 2015 - 15:55
Hauptschlagader des Bayern-Vorschlags geht quer durch Schotten, Gedern und Gelnhausen

Als „völlig daneben“ haben die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller und der Landtagsabgeordnete Heinz Lotz (beide SPD) die neuen Pläne der bayerischen Landesregierung für einen Trassenverlauf der Gleichstromtrasse SuedLink bezeichnet. „Die Hauptschlagader des bayrischen Vorschlags führt durch Schotten, Gedern und Gelnhausen. Im weiteren Planungskorridor sind jedoch der gesamte Vogelsberg-, Wetterau- und Main-Kinzig-Kreis betroffen“, erklären Bettina Müller und Heinz Lotz besorgt.

Gerade sei man noch dabei, eine vernünftige Lösung gegen eine drohende Trassenführung durch das Sinntal und andere bislang betroffene Kommunen zu finden, schon grätschten die bayerische Wirtschaftsministerin Aigner und Ministerpräsident Seehofer dazwischen. „Frei nach dem Motto ‚Irrsinn braucht keinen Strom‘ gehören Aigner und Seehofer der Strom Zuhause abgeschaltet. Wer einen derart egoistischen Vorschlag macht und noch zusätzlich gegen Windkraft in Bayern wettert, der braucht weder Fernsehen, Licht oder Kühlschrank, dem genügen Liebe und lauwarme Weißwurst“, erklärt der hessische SPD-Landtagsabgeordnete Heinz Lotz.

Der Wahlkreis 175 (Main-Kinzig/Wetterau/Schotten) der SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller wäre von den Plänen aus München komplett betroffen. „Es ist bereits jetzt eine große Kraftanstrengung, eine gute Lösung für die aktuell betroffenen Kommunen – wie die Gemeinde Sinntal - zu finden. Die betroffenen Menschen vor Ort haben zu Recht große Sorgen, am Ende als die Verlierer der bayerischen Stromversorgung  da zu stehen. Aktuell gibt es ernsthafte Verhandlungen, die Trasse komplett unterirdisch zu verlegen. Das braucht jedoch Fingerspitzengefühl. Da ist die Holzhammermethode der bayrischen Landesregierung wenig hilfreich. Wenn Bayern neben Baden-Württemberg schon der alleinige Profiteur dieser Stromtrasse wird, dann sollten sie ein wenig verantwortungsvoller handeln und nicht nur die eigenen Interessen vor Augen haben“, so die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller. 

Schlagworte: 

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
Image CAPTCHA