Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

SPD-Bundestagsabgeordnete und Interessengemeinschaft „Pro Spessart“ erhoffen sich Klarheit in Sachen Bahnstrecke Frankfurt-Fulda

16. Januar 2015 - 0:00

In der kommenden Woche gehen die offiziellen Planungen der Bahnstrecke zwischen Gelnhausen und Fulda bei einem sogenannten Scoping-Termin weiter. Aus diesem Grund trafen sich die SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Müller und Birgit Kömpel mit Vertretern der Initiative „Pro Spessart“ (IPS). Dabei unterstrich Müller wiederholt, dass sie persönlich gegen eine Trassenführung durch den Nordspessart ist.

„Bei dem Scoping-Termin werden die Raum- und Umweltverträglichkeitsstudien abgestimmt. Ich bin mir sicher, dass sich herausstellen wird, dass eine neue ICE-Trasse durch den Spessart ökonomisch und ökologisch keine Option ist“, sagte Bettina Müller.

Eigens zu dem Treffen mit der IPS hatte sie ihre Kollegin Birgit Kömpel aus dem Wahlkreis Fulda eingeladen, die für die SPD-Fraktion im Verkehrsausschuss sitzt. Oberste Priorität für Kömpel ist eine bessere Bahnverbindung zwischen Fulda und Frankfurt. „Dieser Korridor ist ein Nadelöhr im bundesweiten Schienennetz. Besonders für die Pendler zwischen Fulda und dem Rhein-Main-Gebiet. Gleichwohl müssen bereits bei den Planungen die Belange von Mensch und Natur geachtet werden, die eine Aus- oder Neubaustrecke mit sich bringt. Hier habe ich große Hoffnungen auf das regelmäßig stattfindende Dialogforum“, so Kömpel.

Kämpferisch, aber hoffnungsvoll zeigte sich der Vorsitzende der IPS, Jossgrunds Bürgermeister Rainer Schreiber. Unter dem Motto „Keine ICE-Trasse durch den Nordspessart“ sammelte die Initiative bis Ende November 10 678 Unterschriften. „Ein solcher Eingriff in das Ökosystem Spessart ist auch im Hinblick auf den schon spürbaren Klimawandel nicht akzeptabel. Wir fordern den Ausbau der schon vorhandeneren Schienenstrecken und ein gutes Taktsystem innerhalb des Fernverkehrs. Die Wirtschaftlichkeit eines solchen Projektes dürfte ebenfalls fraglich sein", trug Schreiber nur einige Gründe gegen die Trasse durch den Nordspessart vor.

Nach dem öffentlichen Scoping-Termin am 22. Januar in Gelnhausen wollen die Vertreter der Initiative „Pro Spessart“ und die SPD-Bundestagsabgeordneten erneut über den aktuellen Sachstand beraten.

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