Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

Unternehmen stehen für Arbeit und Wohlstand in der Region

6. Juli 2017 - 14:37
Müller und Gnadl besuchen Unternehmen im Wahlkreis

Die heimischen SPD-Abgeordneten Bettina Müller, MdB und Lisa Gnadl, MdL besuchen im Rahmen ihrer Abgeordnetentätigkeit immer wieder regelmäßig Firmen in ihrem Wahlkreis und das hat einen ganz besonderen Grund: „Die Unternehmen stehen für Arbeit und Wohlstand in der Region.“

Im Rahmen einer gemeinsamen Sommertour informieren sich die beiden Politikerinnen vor Ort über die Fachkräftesicherung sowie die aktuellen Herausforderungen im ländlichen Raum. Gerade in ländlichen Regionen bieten die Betriebe attraktive und sichere Arbeitsplätze. „Die Unternehmen sind da in einer besonderen Verantwortung und setzen zu Recht darauf, dass die Politik bei strukturpolitischen Weichenstellungen unterstützt“, stellt Bettina Müller Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Kommunales des deutschen Bundestages fest. „Familienbetriebe sichern nicht nur Arbeitsplätze besonders im ländlichen Raum, sondern bewahren auch Tradition und Kultur“, ergänzt dieausbildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Lisa Gnadl.

„Eine gute Berufsausbildung ist für viele Menschen die wichtigste Grundlage für einen erfolgreichen Einstieg ins Erwerbsleben. Gute Ausbildung sichert Zukunftschancen – für junge Menschen und für die Betriebe. Sie gibt Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine attraktive berufliche Perspektive. Und sie sichert als gleichwertiger Bildungsweg den dringend benötigten Nachwuchs an qualifizierten Fachkräften“, führt Lisa Gnadl weiter aus.

Angesichts von Konzentrationsprozessen in der Wirtschaft, einer weiteren Globalisierung der Märkte, einem fortschreitenden Agrarstrukturwandel und begrenzten finanziellen Spielräumen der Politik zur Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung in den Regionen steht die heimische Wirtschaft vor zahlreichen Herausforderungen. Die Abwanderung von qualifizierten Fachkräften und nicht gesicherte Unternehmensnachfolge sind exemplarische Entwicklungen, die eine gezielte Wirtschaftsförderung in ländlichen Räumen notwendig machen.

Bildung ist der Schlüssel für die Lebens- und Teilhabechancen jedes und jeder einzelnen, für die individuelle Freiheit und für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Auch der Zugang zu guter Arbeit und die Sicherung der Fachkräftebasis unserer Volkswirtschaft setzt mehr denn je erstklassige Bildung voraus, ist sich Bettina Müller sicher. Das oberste bildungspolitische Ziel der SPD besteht darin, sozialen Aufstieg durch Bildung zu ermöglichen und gleiche Chancen auf gute Bildung für alle zu verwirklichen.

„Deswegen stellen wir uns hinter den Meisterbrief als Berufszugangsvoraussetzung im deutschen Handwerk und das duale Ausbildungssystem insgesamt“, bekräftigen beide Abgeordneten. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands, zum Verbraucherschutz und zur Qualifizierung junger Menschen. 

„Neben einer Stärkung des Meisterbriefs möchten wir die Ausbildungs- und Berufsorientierung verbessern, die Arbeitsagentur zu einer „Weiterbildungsagentur“ weiterentwickeln und in die Ausstattung der Berufsschulen investieren. Außerdem wollen wir ein Recht auf Weiterbildung einführen und Gebühren für Techniker- und Meisterkurse abschaffen“, fassen die beiden Abgeordneten die bildungspolitischen Ziele zusammen. Ab nächster Woche starten die Gespräche bei Handwerksbetrieben und Unternehmen.

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