Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

Schützt die „Grie Soß“

25. Juni 2014 - 0:00
SPD-Bundestagsabgeordnete setzt sich für den europaweiten Schutz der Frankfurter Grünen Soße ein

Der Hessische Apfelwein ist bereits von der EU geografisch geschützt. Der Hessische Handkäse auch. Was spricht also gegen den Schutz der Frankfurter Grünen Soße? Es ist die Soße an und für sich, kritisiert die EU-Kommission und befürchtet Verwechslungsgefahr. Geht es jedoch nach der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Müller, sollte die „Frankfurter Grie Soß“ sehr wohl geschützt werden. Der Verein zum Schutz der „Frankfurter Grünen Soße“ e.V. hatte sich an die SPD gewandt. In einem Schreiben an das Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz wirbt die Hessin für den Schutz der Kräuterkomposition.

„Es sind die sieben Kräuter und deren Mischungsverhältnis, die die traditionelle Frankfurter Grüne Soße so unverwechselbar machen. Das weiß jede Hessin und jeder Hesse und es gilt diese Kräuterkomposition europaweit vor Nachahmern zu schützen“, erklärt Bettina Müller, die stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz ist.

Die Abgeordnete aus dem Main-Kinzig-Kreis kann beim besten Willen keine Verwechslungsgefahr erkennen: „Der Name Frankfurter Grüne Soße sollte doch eigentlich als Begründung ausreichen. Hinzu kommt, dass mindestens 70 % der Kräuter aus unserer Region kommen müssen und dass am besten von der EU für die Verbraucherinnen und Verbraucher garantiert. Wie man hier auf eine Verwechslungsgefahr kommen kann, ist mir unbegreiflich.“

Nun hofft die SPD-Bundestagsabgeordnete auf ein Einsehen des Ministeriums und darauf, dass der Antrag des Vereins zum Schutz der „Frankfurter Grünen Soße“ e.V. doch noch stattgegeben wird.

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