Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

Kolumne

Gesundheitliche Versorgung der Flüchtlinge muss gewährleistet sein

3. Juli 2015 - 0:36

Am Donnerstag sprach ich im Bundestag zu der medizinischen Versorgung für Asylsuchende. Genau wie bei Unterkunft und Betreuung der Flüchtlinge, stellt auch deren gesundheitliche Versorgung die Kreise und Kommunen vor große Herausforderungen. Organisatorisch, verwaltungstechnisch und vor allem finanziell. Nach § 4 Asylbewerberleistungsgesetz liegt die Sicherstellung der Versorgung im Krankheitsfall sowie mit Vorsorgeleistungen und Impfungen bei den zuständigen Behörden. Also bei den Ländern und den mit der Unterbringung betrauten Kreisen und Kommunen.

Mangelnde Treffsicherheit des G36: Sturmgewehr zum Schutz der Soldaten rasch ausmustern?

12. Mai 2015 - 15:31
Kolumne in den Kinzigtal-Nachrichten

Mit was für Sturmgewehren sollen die Soldaten der Bundeswehr ausgestattet sein? Bevor ich in den Bundestag gewählt wurde hätte meine Antwort vermutlich „am besten keine Waffe“ gelautet. Ich bin ein friedliebender Mensch und hätte am liebsten eine Welt ohne Waffen. Bereits bei meiner ersten namentlichen Abstimmung im Bundestag musste ich einsehen, dass die Welt leider nicht nur Schwarz und Weiß ist. Die Entscheidung „Waffe oder keine Waffe“ gibt es leider nicht, denn jedes Problem braucht eine andere Lösung. Bei der Abstimmung ging es um die Verlängerung des Darfur-Einsatzes.

Warum ich für die Frauenquote in Führungspositionen bin

29. Januar 2015 - 0:00

Heute diskutieren wir im Bundestag einen Gesetzentwurf für die Frauenquote in Unternehmen und im öffentlichen Dienst. Oft bekomme ich zu hören, dass niemand in Führungspositionen gehoben werden soll, nur weil das Kriterium „Frau“ erfüllt ist, sondern ausschließlich durch eigene Qualifikation und Leistung. Dem stimme ich zu. Warum ich aber trotzdem für die Frauenquote bin? Noch nie waren Frauen in Deutschland so gut ausgebildet wie heute. Die Mehrheit der Hochschulabsolventen ist weiblich. Über 50 Prozent der Bevölkerung ist weiblich.

Zeichen für Frieden und Toleranz

20. Januar 2015 - 23:40

Liebe Teilnehmer der interreligiösen Mahnwache vor dem Schlüchterner Rathaus, Sie haben uns allen vergangene Woche vor Augen geführt, wie ein tolerantes und weltoffenes Deutschland aussieht. Trotz Ihrer unterschiedlichen Religionen haben Sie sich zusammengefunden und ein kleines, aber wichtiges Zeichen für Frieden und Toleranz gesetzt. Dafür danke ich stellvertretend Herrn Belachew, der diese Mahnwache organisierte. Weder eine Religion, noch eine Religionsgemeinschaft sind die Ursache für terroristische Anschläge. Natürlich darf man Probleme nicht klein reden.

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