Bettina Müller: Arbeitnehmer für den ländlichen Raum begeistern

Den ländlichen Raum im Blick: SPD-Bundestagskandidatin Bettina Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit Alexander Noblé, Geschäftsführerin Heike Hengster

„Was muss getan werden, um dem Fachkräftemangel der Zukunft zu begegnen“, lautete ein Schwerpunktthema eines Treffens mit Bundestagskandidatin Bettina Müller (SPD), dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit, Alexander Noblé und Geschäftsführerin Heike Hengster. „Wir stehen vor der Herausforderung, qualifizierte Arbeitnehmer für den ländlichen Raum zu begeistern. Gelingt uns das nicht, würden besonders kleine und mittlere Betriebe der Region dadurch belastet“, erklärt Bettina Müller, die als Rechtsanwältin und Berufsbetreuerin besonders die Situation in den Kliniken und Krankenhäusern der Region sehr gut kennt. Dementsprechend interessierte sie sich für Maßnahmen zur Personalrekrutierung im Pflegebereich.

 

„Zwar bemühen wir uns die Umschulungskapazitäten zu erhöhen, jedoch bereitet es größte Schwierigkeiten, geeignete Bewerber zu gewinnen und in der Ausbildung zu halten“, erklärte der Vorsitzende Alexander Noblé die Problematik. In diesem Zusammenhang war besonders die Entwicklung des Arbeitsmarktes im ländlich geprägten Ostkreis Thema des Meinungsaustausches.

 

Abschließend wiesen die Gesprächsteilnehmer Bettina Müller, Heike Hengster und Alexander Noblé darauf hin, dass für innovative Projekte zur Fachkräftesicherung in der Region finanzielle Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit möglich sei, sofern sich ein oder mehrere Finanzgeber mit mind. 50% der Projektkosten beteiligen.. Hier gebe es laut Noblé noch einigen Spielraum.